Ihr Lieben…
Im Fitlab läuft jeder erste Termin gleich ab: Wir machen eine Körperfettanalyse und eine Anamnese. Die Körperfettanalyse zeigt uns wie viel Körperfett jemand hat – und wie viel Magermasse. Sie dient in erster Linie als Anhaltspunkt, als Ist-Zustand. Diese Messung wiederholen wir in regelmäßigen Abständen – immer in Abhängigkeit vom Ziel des Kunden – um zu überprüfen ob es sich in die richtige Richtung entwickelt. Oder einfach als weitere Motivation, da es vorkommen kann, dass man optisch manchmal keine Veränderung wahrnimmt, die Zahlen aber eine klare Sprache sprechen.
Was die Körperfettmessung außerdem zeigt: Warum lagert der Körper an manchen Stellen vermehrt Fett ein?
Viel Fett rund um den Bauchnabel lässt auf erhöhtes Cortisol – das Stresshormon – schließen. Das ist vielen Lesern bekannt, weil es häufig publiziert und in sozialen Medien verbreitet wird.
Was jedoch deutlich seltener thematisiert wird: Wenn wir bei der Messung vermehrt Fett am Rippenbogen feststellen, kann das ein Hinweis darauf sein, dass Schilddrüse und Stoffwechsel nicht optimal arbeiten.
Und dann höre ich häufig: „Mein Arzt hat meinen TSH gemessen und meinte, ich sollte über L-Thyroxin nachdenken.“
Und hier möchte ich direkt eines klarstellen, bevor wir weitermachen:
Wir sind keine Ärzte. Wir beraten weder zur Einnahme von Medikamenten, noch empfehlen wir jemals, bestehende Medikamente abzusetzen. Das bleibt immer ausschließlich die Entscheidung eures Arztes oder Spezialisten.
Was wir tun: Wir teilen allgemeine Informationen, die euch helfen können, bessere Fragen zu stellen – beim nächsten Arztgespräch, beim nächsten Blutbild, im Gespräch mit eurem Therapeuten.
Der TSH-Tunnelblick – allgemeine Informationen die ihr kennen solltet
Wichtiger Hinweis vorab: Die folgenden Informationen sind allgemeiner Natur und ersetzen keinen Arztbesuch. Bei gesundheitlichen Fragen wendet euch bitte immer an einen Arzt oder Spezialisten eures Vertrauens.
Was viele nicht wissen: In der Standard-Kassenpraxis wird bei Schilddrüsenbeschwerden häufig standardmäßig nur der TSH-Wert bestimmt. Die freien Werte fT3 und fT4 oder Antikörper werden aus Budgetgründen oft nicht direkt abgenommen – solange der TSH-Wert noch halbwegs im Normbereich liegt.
Was Experten dabei kritisieren: L-Thyroxin liefert dem Körper das inaktive Speicherhormon T4. Damit der Körper dieses T4 in das aktive, stoffwechselrelevante T3 umwandeln kann, braucht er ausreichend Selen, Zink und Eisen. Fehlen diese Mikronährstoffe, kann die Umwandlung nicht optimal funktionieren.
Das bedeutet nicht, dass Medikamente falsch sind. Es bedeutet, dass das Gesamtbild zählt – und dass es sich lohnen kann, beim nächsten Arzttermin gezielt nach fT3, fT4 und dem Mikronährstoffstatus zu fragen.
Ob und wie das in eurem individuellen Fall relevant ist, entscheidet ausschließlich euer Arzt.
Was wir im Fitlab machen – und was nicht
Wenn ich bei einem Kunden eine erhöhte Rippenflankenfalte messe, ist mein erster Schritt kein medizinischer Rat. Mein erster Schritt ist ein ehrliches Gespräch über die Ernährungsgewohnheiten – denn hier gibt es in den meisten Fällen einen erheblichen Optimierungsbedarf.
Nicht weil die Menschen schlecht essen wollen. Sondern weil kaum jemand weiß, welche Lebensmittel den Stoffwechsel aktiv verlangsamen.
Wir empfehlen in diesen Fällen immer: Zuerst den Arzt aufsuchen, Blutbild machen lassen und abklären lassen was los ist. Parallel dazu schauen wir gemeinsam auf Ernährung, Training und Lifestyle – denn das liegt in unserem Bereich.
Lebensmittel die deinen Stoffwechsel nachweislich verlangsamen
Hochverarbeitete Kohlenhydrate – Weißbrot, Toastbrot, Fertigprodukte und Cornflakes lassen den Blutzucker schnell ansteigen und genauso schnell wieder abstürzen. Die Folge: Heißhunger, Energietiefs und eine Insulinachterbahn die den Fettabbau blockiert.
Industriezucker – Softdrinks, Fruchtsäfte aus der Flasche, Süßigkeiten und der versteckte Zucker in Joghurts, Saucen und Fertiggerichten. Zucker in dieser Form hat keine Nährstoffe, aber maximale Auswirkung auf Insulin und Fetteinlagerung.

Bunt, verlockend und einer der größten Stoffwechsel-Saboteure: Softdrinks und Fruchtsäfte stecken voller Industriezucker – ohne einen einzigen wertvollen Nährstoff. Dein Stoffwechsel und deine Schilddrüse werden es dir danken, wenn du diese öfter stehen lässt. 🖤
Transfette – Chips, Fertigbackwaren, Fast Food und Margarine. Transfette stören die Zellmembranfunktion, beeinträchtigen die Hormonproduktion und begünstigen stille Entzündungen.

Burger, Pizza, Chips, Pommes, Süßigkeiten – ab und zu kein Problem. Als Dauerzustand jedoch eine der effektivsten Methoden, deinen Stoffwechsel nachhaltig auszubremsen und stille Entzündungen zu befeuern. 🖤
Alkohol – Er blockiert die Fettverbrennung direkt, belastet die Leber und senkt die Testosteron- und T3-Produktion. Wer regelmäßig Alkohol konsumiert und sich wundert warum der Stoffwechsel nicht läuft – hier ist ein großer Teil der Antwort.

Schön anzusehen – aber biochemisch ein echter Störer. Alkohol blockiert die Fettverbrennung direkt, belastet die Leber und senkt die T3-Produktion. Wer wissen will warum der Stoffwechsel stockt, sollte auch hier ehrlich hinschauen. 🖤
Goitrogene Lebensmittel in Rohform – Rohes Soja, roher Brokkoli, roher Blumenkohl, roher Grünkohl. In übermäßigen Mengen roh konsumiert können diese Lebensmittel die Jodaufnahme der Schilddrüse beeinflussen. Gekocht ist das in normalen Mengen kein Problem – aber gut zu wissen.
Koffein im Übermaß – Ein Kaffee am Morgen ist kein Problem. Fünf Tassen täglich plus Energy Drinks können dauerhaft den Cortisolspiegel erhöhen – und Cortisol ist ein direkter Feind eines funktionierenden Stoffwechsels.

Ein Kaffee am Morgen? Kein Problem. Fünf Tassen plus Energy Drinks? Dann läuft es irgendwann über – im wahrsten Sinne. Zu viel Koffein erhöht dauerhaft den Cortisolspiegel und ist ein direkter Feind deines Stoffwechsels. 😄🖤
Zu wenig Protein – Wer zu wenig Eiweiß isst, verliert über Zeit Muskelmasse. Und Muskeln sind der Motor deines Grundumsatzes. Weniger Muskeln bedeutet: der Körper verbrennt in Ruhe weniger Kalorien. Ein Teufelskreis der sich schleichend entwickelt.
Supplements – was wir im Fitlab als sinnvolle Basis empfehlen
Ernährungsoptimierung ist der erste und wichtigste Schritt. Wenn die Grundlage stimmt, können Supplements als gezielter Baustein sinnvoll sein – aber niemals als Ersatz für eine ärztliche Abklärung.
Magnesium – die unterschätzte Basis
Magnesium ist an über 300 enzymatischen Prozessen beteiligt – darunter die Leberfunktion und die Regulierung des Cortisolspiegels. Wer Magnesium-defizitär ist, schläft schlechter, hat einen erhöhten Cortisolspiegel und gibt seinem Körper nicht die Unterstützung die er braucht.
Billiges Magnesiumoxid aus der Drogerie hat eine Bioverfügbarkeit von gerade mal 4 bis 5 Prozent. Unser Fitlab Magnesium Komplex kombiniert drei hochwertige Magnesiumverbindungen mit maximaler Aufnahme – für Stressregulation, Lebergesundheit, Muskelregeneration und erholsamen Schlaf.
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Premium Multivitamine – weil Mikronährstoffmangel der stille Saboteur ist
Selen, Zink, Eisen, Vitamin D3 – Mikronährstoffe die viele Menschen in unserer modernen Leistungsgesellschaft nicht ausreichend über die Ernährung aufnehmen. Unsere Premium Multis sind laborgeprüft, hochdosiert und in bioverfügbaren Verbindungen formuliert – nicht die synthetischen Billigformen die in den meisten Drogerieprodukten stecken.
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Mein Fazit – von Dani
Wenn ich bei einem Kunden die Rippenflankenfalte messe und sie erhöht ist, sage ich immer dasselbe:
Das ist kein Urteil. Das ist ein Hinweis. Und Hinweise sind dazu da, dass wir sie ernst nehmen – und die richtigen Schritte einleiten.
Der erste Schritt führt zum Arzt. Der zweite Schritt führt ins Fitlab.
Wer seinen Stoffwechsel wirklich optimieren will, braucht das Gesamtbild: ärztliche Abklärung, Ernährung, Bewegung, Schlaf, Stressmanagement und die richtigen Mikronährstoffe als Basis.
Genau dabei helfen wir im Fitlab. Jeden Tag. Mit jedem Kunden.
Ich freue mich auf euren Besuch. 🖤—> Jetzt kostenloses Erstgespräch buchen
Euer Dani – aus dem Fitlab im wunderschönen Heusteigviertel

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