Ihr Lieben…
„Ich möchte nicht abnehmen – ich möchte nur etwas fitter werden! Ich bin nämlich Body Positive!“
Diese Aussage hat mich neulich im Studio zum Nachdenken gebracht. Und ich muss ehrlich sagen: Ich finde sie erstmal richtig und wichtig. Deswegen habe ich auch nicht widersprochen – sondern gefragt.
„Was genau verstehst du unter Body Positivity?“
Und: „Was bedeutet für dich fitter werden?“
Die Antwort war so ehrlich wie erfrischend. Body Positive bedeutet für sie: nicht aussehen müssen wie ein Hungermodell aus der Werbung. Fitter werden bedeutet: sich nicht mehr unwohl fühlen im eigenen Körper und einfach mehr machen können im Alltag.
Beides völlig legitim. Beides absolut verständlich.
Und trotzdem musste ich dann sanft erklären, dass diese beiden Wünsche in einem gewissen Widerspruch stehen könnten. Denn leider – und hier meine ich Fett als Makronährstoff, nicht als Schimpfwort – kann zu viel Körperfett genau das verhindern, was sie sich wünscht.
Dann kam die Frage, die diesen Blogbeitrag geboren hat: „In wie weit kann Fett eigentlich für ein Unwohlsein im Körper verantwortlich sein?“
Wenn ihr also wissen wollt, warum euer Bauchfett – vor allem das Unterbauchfett – zum echten Problem werden kann, dann seid ihr herzlich eingeladen, weiterzulesen.
Bauchfett als Stressindikator – was deine Körperfettanalyse wirklich verrät
Im Fitlab Stuttgart mache ich regelmäßig Körperfettanalysen. Und es gibt ein Muster, das mir immer wieder auffällt: Wenn jemand prozentuell am Bauch am meisten Fett einlagert – vor allem im Unterbauchbereich – dann ist das kein Zufall. Dann ist das ein Signal.
Meine Erklärung dafür: Dem Körper fehlen die Mikronährstoffe, um angemessen mit Stress umzugehen.
Und einer der wichtigsten – und am häufigsten unterschätzten – Mikronährstoffe in diesem Zusammenhang ist Magnesium.
Warum? Weil Magnesium an über 300 enzymatischen Prozessen im Körper beteiligt ist. Darunter auch an etwas, das die wenigsten auf dem Schirm haben: der Leberfunktion und der Verstoffwechselung von Cortisol.
Deine Leber ist das zentrale Entgiftungsorgan deines Körpers – und sie ist gleichzeitig der Ort, an dem Cortisol abgebaut wird. Damit diese Verstoffwechselung reibungslos funktioniert, braucht die Leber ausreichend Magnesium. Fehlt es, arbeitet die Leber langsamer, Cortisol bleibt länger im Blut – und dein Körper bleibt länger im Stressmodus. Das wiederum fördert die Einlagerung von genau dem Fett, über das wir gerade sprechen.
Das Problem: Durch chronischen Stress, schlechten Schlaf und eine nährstoffarme Ernährung verliert der Körper täglich Magnesium – schneller als die meisten es über die normale Nahrung wieder auffüllen können. Billiges Magnesiumoxid, das in den meisten Drogerieprodukten steckt, hilft dabei kaum – mit einer Bioverfügbarkeit von gerade mal 4–5 Prozent landet der Großteil davon im Darm statt in der Zelle.
Genau deshalb setzen wir im Fitlab auf unser Triple-MG – eine Kombination aus drei hochwertigen Magnesiumverbindungen mit maximaler Bioverfügbarkeit, die den Körper dort unterstützt, wo er es wirklich braucht: bei der Stressregulation, der Lebergesundheit, der Muskelregeneration und einem erholsamen Schlaf.

Nicht irgendein Magnesium – sondern das Richtige. Unser Triple-MG vereint drei hochwertige Magnesiumverbindungen für maximale Aufnahme im Körper. Für Stressregulation, Lebergesundheit und erholsamen Schlaf.
Und jetzt kommt der Moment, den ich aus dem Studio gut kenne. Der Kunde schaut mich an und sagt: „Dani, ich habe aber gar keinen Stress.“

So fängt echte Aufklärung an: Daniel Striffler vom Fitlab Stuttgart bei der professionellen Körperfettanalyse mit der Kaliper Zange – weil Zahlen auf der Waage allein nie die ganze Wahrheit sagen.
Ja. Das mag subjektiv deiner Wahrnehmung entsprechen. Dein Körper sieht das jedoch anders.
Denn Stress ist nicht nur das, was du bewusst als Stress empfindest. Stress ist für deinen Körper jede Form von Belastung – schlechter Schlaf, verarbeitete Lebensmittel, Mikronährstoffmangel, Umweltgifte, chronische Entzündungen. All das löst dieselbe biologische Stressreaktion aus. Und genau hier beginnt das eigentliche Problem.
Was biologisch wirklich passiert – Bauchfett, Entzündungen und der Teufelskreis
Viszerales Fett ist kein passives Gewebe
Das ist der entscheidende Punkt, den die meisten nicht wissen: Bauchfett – medizinisch unterschieden in subkutanes Fett direkt unter der Haut und viszerales Fett tief im Bauchraum um die Organe herum – ist kein stilles Depot, das einfach nur sitzt und wartet.

Der Unterschied, der alles ausmacht: Subkutanes Fett liegt direkt unter der Haut – viszerales Fett sitzt tief im Bauchraum und umschließt die Organe. Genau dort beginnt das eigentliche Problem.
Viszerales Fett ist metabolisch hochaktiv. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein eigenständiges Organ. Und es tut etwas, das die meisten Menschen nicht ahnen: Es produziert permanent Botenstoffe – sogenannte Adipokine und proinflammatorische Zytokine – die direkt ins Blut abgegeben werden.
Auf Deutsch: Dein Bauchfett sendet rund um die Uhr Entzündungssignale durch deinen Körper.
Stille Entzündungen – die unsichtbare Gefahr
Diese Entzündungen sind nicht wie eine Erkältung, die du spürst. Sie haben keinen Schmerz, kein Fieber, keine offensichtlichen Symptome. Deshalb nennt man sie silent inflammation – stille oder chronisch-unterschwellige Entzündungen.
Was sie trotzdem tun: Sie versetzen dein Immunsystem dauerhaft in Alarmbereitschaft. Dein Körper kämpft ununterbrochen gegen einen Feind, den er nicht sehen kann – und den du nicht spürst. Das kostet enorm viel Energie, belastet alle Organsysteme und hinterlässt langfristig Spuren.
Das Stresshormon Cortisol und der Teufelskreis
Stille Entzündungen aktivieren die Stressachse deines Körpers – die sogenannte HPA-Achse (Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse). Das Ergebnis: erhöhter Cortisolspiegel.
Und jetzt wird es zum Teufelskreis: Cortisol fördert die Einlagerung von – genau – viszeralem Bauchfett. Mehr Bauchfett produziert mehr Entzündungsbotenstoffe. Mehr Entzündungen erhöhen Cortisol. Mehr Cortisol lagert mehr Fett ein.
Ein Rad, das sich selbst antreibt. Ohne dass du es merkst.
Insulin, Blutzucker und der nächste Dominostein
Viszerales Fett beeinträchtigt zusätzlich die Insulinsensitivität deiner Zellen. Das bedeutet: Deine Körperzellen reagieren immer schlechter auf Insulin – das Hormon, das Zucker aus dem Blut in die Zellen transportiert. Der Blutzucker bleibt erhöht, die Bauchspeicheldrüse produziert mehr Insulin, und der Körper lagert noch mehr Fett ein.
Dieses Muster ist die Vorstufe von Typ-2-Diabetes – und es entwickelt sich über Jahre still und unbemerkt.
Welche chronischen Krankheiten stille Entzündungen begünstigen
Genau hier öffnen stille Entzündungen Tür und Tor für Erkrankungen, die viele Menschen erst Jahrzehnte später diagnostiziert bekommen – ohne zu ahnen, dass der Grundstein schon lange gelegt war:
Herz-Kreislauf-Erkrankungen entstehen, weil chronische Entzündungen die Gefäßwände schädigen und Arteriosklerose begünstigen. Typ-2-Diabetes entwickelt sich durch anhaltende Insulinresistenz. Nicht-alkoholische Fettleber entsteht, weil viszerales Fett direkt über die Pfortader zur Leber transportiert wird und dort Entzündungsprozesse auslöst. Chronische Gelenkschmerzen und Arthrose werden durch systemische Entzündungsbotenstoffe verstärkt. Selbst neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer werden in der aktuellen Forschung zunehmend mit chronischer systemischer Entzündung in Verbindung gebracht – weshalb manche Wissenschaftler Alzheimer bereits als „Typ-3-Diabetes“ bezeichnen.
Und das Erschreckende daran: All das passiert, während du dich subjektiv völlig gesund fühlst.
Was du dagegen tun kannst – und warum das Fitlab Stuttgart genau hier ansetzt
Der erste Schritt ist Klarheit. Eine professionelle Körperfettanalyse zeigt dir nicht nur wie viel Fett du hast – sondern wo es sitzt und was das über deinen Stoffwechsel aussagt. Genau das machen wir im Fitlab.
Der zweite Schritt ist gezieltes Krafttraining. Muskeln sind das einzige Gewebe im Körper, das aktiv dabei hilft, viszerales Fett zu reduzieren – durch erhöhten Grundumsatz, verbesserte Insulinsensitivität und die Ausschüttung entzündungshemmender Myokine direkt aus dem Muskel.
Der dritte Schritt ist Mikronährstoffversorgung. Magnesium, Vitamin D3, Omega-3-Fettsäuren und hochwertige Multivitamine helfen dem Körper, Stress besser zu regulieren, Entzündungsprozesse zu dämpfen und den Hormonhaushalt zu stabilisieren. Unser Triple-MG ist dabei oft der erste und wichtigste Baustein – weil ohne ausreichend Magnesium viele andere Prozesse im Körper schlicht nicht funktionieren.
Der vierte Schritt ist Faszien-Stretching – weil chronische Entzündungen das Bindegewebe verhärten, die Durchblutung drosseln und Regeneration verhindern. Gezieltes Stretching verbessert die Durchblutung, fördert den Abtransport von Entzündungsbotenstoffen und bringt den Körper zurück in Balance.
Mein Fazit – von Dani
Body Positivity bedeutet für mich: deinen Körper ernst nehmen. Ihm zuhören. Ihn verstehen.
Und manchmal bedeutet genau das: unbequeme Wahrheiten anzunehmen. Nicht weil irgendeine Werbung dir sagt, wie du auszusehen hast. Sondern weil dein Körper dir signalisiert, dass etwas nicht stimmt – auch wenn du es noch nicht spürst.
Bauchfett ist kein Schönheitsproblem. Es ist ein Gesundheitsproblem. Eines, das still arbeitet, lange unentdeckt bleibt – und irgendwann mit voller Wucht zuschlägt.
Du musst kein Hungermodell werden. Du musst nicht perfekt sein. Aber du schuldest dir selbst die Wahrheit darüber, was in deinem Körper passiert.
Und wenn du bereit bist, diese Wahrheit anzugehen – dann weißt du wo du mich findest. 🖤
Euer Dani – aus dem Fitlab im wunderschönen Heusteigviertel

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