Ihr Lieben,
wie der Titel schon vermuten lässt: Ich teste für euch den WHOOP Fitness-Tracker.
Disclaimer: Ich bekomme von WHOOP kein Geld für diesen Beitrag. Ich nutze die einmonatige kostenlose Testversion. Sollte sich daran etwas ändern, lasst ihr es euch sofort wissen.
Und bevor wir starten – noch etwas Wichtiges über mich: Ich liebe es, Daten und Tabellen auszuwerten. Gleichzeitig bin ich ein sehr ungeduldiger Mensch wenn es ums Einrichten von Dingen geht – oder ums Lesen von Bedienungsanleitungen. Beides werde ich in diesem Test berücksichtigen und ehrlich darauf eingehen. Versprochen. 😄
Da jetzt alles klar ist – fangen wir an.
Bestellung, Lieferung & erster Eindruck
Das Bestellen auf der WHOOP-Website ist kinderleicht. Der kostenlose Probemonat ist dann allerdings doch nicht ganz so kostenlos – für den Versand des Bandes zahlt man 11,99 €.
Das ist nicht wild. Man bekommt dafür ein gut aufbereitetes, gebrauchtes Band für die Testphase. Ich habe mich für die Standardvariante entschieden. Wer in der einmonatigen Testphase ein anderes Farbband möchte, zahlt extra – die Preise variieren je nach Band zwischen 39 und 89 €.
Bei mir kam die WHOOP nach zwei Tagen an. Die Verpackung wirkt hochwertig und neu – das empfand ich als echten Pluspunkt. Im Vorfeld wird beim Testmodell darauf hingewiesen, dass es sich um ein gereinigtes und aufbereitetes Gerät handelt. Ich hatte ehrlich gesagt etwas anderes erwartet – und war positiv überrascht.

So kam die WHOOP an – hochwertige Verpackung, klare Aufschrift „Trial“. Ich hatte beim Testgerät etwas anderes erwartet. War positiv überrascht. 📦
Box auf. Armband an. Und – nichts funktioniert.
Warum? Weil der überambitionierte Trainer die Gebrauchsanweisung nicht gelesen hat. 😄
Also Versuch Nummer zwei: kurz in die Mail geschaut, das Gerät mit dem Telefon verknüpft – und ab geht’s.

Hinten auf der Verpackung steht’s schwarz auf weiß – CE-Zertifiziert, Energy Verified. Für alle die sich fragen ob die Strahlung von WHOOP schädlich ist: Nein. Das Gerät erfüllt alle europäischen Sicherheitsstandards.
Wichtiger Tipp: Ihr müsst euch auf der WHOOP-Website mit eurer E-Mail registrieren. Das Passwort das ihr hier vergebt, ist gleichzeitig euer Anmeldepasswort für die Auswertungssoftware in der App. Wählt es also weise. Von Safari oder Chrome generierte Passwörter können beim Eintippen zu Komplikationen führen.

Armband an – und los geht’s. Kein Display, kein Schnickschnack. Nur Daten die zählen. Der WHOOP sitzt dezent am Handgelenk und arbeitet still im Hintergrund – 24 Stunden am Tag.
Was in den ersten 24 Stunden passiert ist
WHOOP am Arm – und direkt ins erste Workout.
20 Minuten. Jede Runde besteht aus:
- 5 Klimmzügen
- 10 Liegestützen
- 15 Air Squats – Kniebeugen ohne Gewicht
Gerade in aller Munde als das Spiderman-Workout – weil Tom Holland das angeblich macht wenn er keine Zeit hat. Sein Rekord soll bei 20 Runden liegen. Mein gestriger erster Versuch endete nach 12 Runden. Für einen 46-Jährigen – garnicht schlecht. 💪

Aktivitätsbelastung 10,3 – 60% der Zeit in Zone 1, 18% in Zone 2, nur 8% in Zone 3. Genau das was ich gefühlt schon wusste – jetzt endlich in Zahlen. 49% Ausdauer, 51% muskulär. Für 12 Runden Spiderman-Workout ein sehr sauberes Ergebnis. 💪📊
Zurück zur Uhr: Was mich positiv überrascht hat – ich habe mich vom Anstrengungslevel her die meiste Zeit in Zone 2aufgehalten. Kurze Zone-3-Phasen kamen nur zustande wenn ich in der Pause getrunken hatte und dadurch kurz nicht atmen konnte. 😄
Nach dem Training folgte ein entspannter Sonntag mit Frau und Kindern.
Interessantes Learning: Ein Regenerations-Fußbad mit Apfelessig und Magnesiumflocken in heißem Wasser sorgt für einen messbaren Cortisol-Spike. Das mal in Zahlen zu sehen – wirklich spannend.
Das erste große Learning: Schlaf
Gegen 21 Uhr habe ich meine Tochter ins Bett gebracht. Normalerweise würde ich danach im Doom-Scrolling auf Instagram oder YouTube versinken. Diesmal hat mich die anstehende Schlafanalyse der WHOOP so getriggert, dass ich das Handy zur Seite gelegt habe.
Das Ergebnis: 7:30 Stunden erholsamer Schlaf. 🙌
5:30 Uhr Wecker. Glas Wasser mit Salz und Zitrone. Laufschuhe an. 45 Minuten Morgenlauf – nicht lang heute, aber gemacht.
Erstes Learning beim Laufen: Wer die Strecke mit aufzeichnen will, braucht das komplette Handy dabei. Das finde ich persönlich suboptimal – ich brauche das Handy morgens nicht und trage es auch nicht gerne in der Hose. Ein Handy-Armhalterungs-Ding gehört für mich… nun gut. 😄
Mittags stand noch eine schwerere Brusteinheit an – aus der ich bisher keine bahnbrechenden Erkenntnisse ziehen könnte.
Aktuelle Werte nach den ersten Tagen
Wenn ich die App aktuell öffne:
Schlaf: 89% ✅
Erholung: 63% 🟡
Belastung: 15
Die Kalibrierungsphase ist noch nicht abgeschlossen – nach drei weiteren Nächten werden die Werte präziser.
Außerdem schlägt mir die WHOOP vor wie lange ich heute Nacht schlafen muss um die bestmögliche Regeneration zu erreichen: Einschlafen um 22:30 Uhr, aufstehen um 7:30 Uhr.
Ungünstig – mein erster Kunde würde dann bereits 30 Minuten auf mich warten. 😄 Die App ist jedoch problemlos in der Lage meine Aufstehzeit zu übernehmen und die empfohlene Schlafdauer entsprechend anzupassen.
Also ihr Lieben – ich gehe heute für meine Tochter schlafen. Um 20:10 Uhr. Damit ich um 5:10 Uhr aufstehen darf. 🖤
Erste Einschätzung nach 24 Stunden
Zu früh für ein abschließendes Urteil – das wäre unfair gegenüber dem Produkt und euch gegenüber. Aber die ersten Eindrücke sind klar:
Die Schlafanalyse ist bereits jetzt ein echter Gamechanger für mich. Allein die Tatsache, dass ich das Handy weggelegt habe weil ich wusste dass die WHOOP meinen Schlaf bewertet – das ist ein psychologischer Hebel der funktioniert.
Die Zone-2-Auswertung beim Training ist gold wert. Endlich sehe ich in Zahlen was ich gefühlt schon wusste.
Und die Cortisol-Messung beim Fußbad? Ein Detail das ich so nicht erwartet hätte – und das zeigt wie tief die WHOOP in den Alltag eingreift.

Stresslevel 0,6 – niedrig. Perfekt für die Schlafenszeit. Was mich hier besonders interessiert: Der sichtbare Cortisol-Spike im Tagesverlauf nach dem Training – in Zahlen sehen was im Körper passiert. Genau dafür ist dieses Tool gold wert. 📊
Mehr davon in den nächsten Beiträgen. 📊
Wenn euch dieser Blog gefällt und ihr mehr Tests rund um die Fitnessbranche wollt – lasst es mich wissen. Ich bin immer offen für neue Formate und Dinge die mehr Menschen zu Sport und einem gesünderen Alltag bewegen.
Macht’s gut. 🖤
Euer Dani – aus dem Fitlab im wunderschönen Heusteigviertel

Hey Dani,
wie immer toll geschrieben, mega Idee! Bitte als nächstes die Apple Watch Testen!! Bin gespannt wie ein Bettlacken was du dazu sagst.
Hallo Max,
vielen Dank! Das ist tatsächlich eine Überlegung wert, die neuen Modelle kommen ja im September. Ich halte dich auf dem Laufenden.
Gruß
Dani