Warum Stress dein Training blockiert – und wie wir im Fitlab Stuttgart damit umgehen
In einem meiner früheren Beiträge habe ich es bereits kurz erwähnt: In meinen Mittzwanzigern habe ich unter Panikattacken gelitten. Ausgelöst durch ständigen Stress im Agenturleben, waren zu viel Cortisol und Adrenalin meine täglichen Begleiter.
Was mir damals „nur“ einen ordentlichen Schwimmring um die Hüfte und meine (damals noch unentdeckten) Panikattacken beschert hat, ist heute einer der am meist unterschätzten Faktoren, wenn es um die Frage geht: „Warum bringt mein Training einfach nichts?“
Ich erkläre euch gerne, warum das so ist.
Was ist Cortisol überhaupt?
Cortisol ist ein Stresshormon, das in der Nebennierenrinde gebildet wird – genauer gesagt in der Zona fasciculata (einem kleinen Organ über deiner Niere). Dein Körper bildet Cortisol aus einem guten Grund: Es hält dich wach, reaktionsfähig und stabil. Fachlich ausgedrückt reguliert es die Energiebereitstellung, das Immunsystem und Entzündungen im Körper.
Die Hauptaufgaben von Cortisol:
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Zucker bereitstellen, damit die Muskeln Energie haben.
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Entzündungen im Körper herunterfahren.
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Den Blutdruck stabil halten.
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Den Körper im Alarmmodus halten.
Der Säbelzahntiger in deinem E-Mail-Postfach
Schauen wir uns den „Alarmmodus“ genauer an. Stell dir vor, wir sind nicht im Jahr 2026, sondern 300.000 Jahre in der Vergangenheit. Hier entschied eine Cortisol-Spitze über Leben und Tod. Ist das Rascheln im Gebüsch nur der Wind – oder ein Säbelzahntiger, der mich als proteinreichen Snack sieht?

Dein E-Mail-Postfach: Der Säbelzahntiger von heute.
Drehen wir die Uhr zurück ins heute: Du sitzt im Büro in Stuttgart, dein E-Mail-Postfach quillt über und jedes Mal, wenn es „Pling“ macht, flattert die nächste Aufgabe rein. Für unser Gehirn ist dieses „Pling“ das gleiche wie das Knurren des Tigers. Wir wollen im Leben etwas erreichen, sind im Modus „höher, schneller, weiter“. Aber für deine Nebenniere bedeutet jeder Anruf und jeder Termindruck: Alarmstufe Rot. So füllt sich dein interner Cortisol-Speicher immer weiter.
6 Dinge, die dein Cortisol explodieren lassen:
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Akuter Stress: Streit, Termindruck, Schreckmomente oder auch zu hartes Training (HIIT, Crossfit).
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Schlafmangel: Hier kann eine Supplementierung wie unser Triple MG oft helfen.

Ohne erholsamen Schlaf kann dein Körper nicht regenerieren.
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Energiemangel: Saftkur-Diäten oder unregelmäßiges Essen (Unterzucker).
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Chronischer Stress: Dauerhafte Sorgen um die Arbeit oder den Alltag.

Sorgen um die Zukunft sind ein extremer Cortisol-Treiber.
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Entzündungen: Krankheiten, die den Körper von innen stressen.

Körperlicher Stress durch Entzündungen stoppt deinen Fortschritt.
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Zu viel Koffein: Vor allem morgens auf nüchternen Magen pusht es den Cortisol-Peak zu extrem.

Vorsicht vor dem Cortisol-Peak durch zu viel Kaffee auf nüchternen Magen.
Die Folge: Trainingsstopp trotz harter Arbeit
Kurzfristig ist Cortisol ein Überlebenswunder. Langfristig zerstört es jedoch deine Performance, die Regeneration, deine Faszienqualität und deinen Stoffwechsel.
Ein deutliches Anzeichen für zu viel Stress ist übrigens Fett, das sich vor allem rund um den Bauchnabel ansammelt. Wenn du das Gefühl hast, nur dort Fett anzusetzen und es einfach nicht loszuwerden – dann ist meistens Stress im Spiel, kein Kalorienproblem.
Wie wir im Fitlab Stuttgart das Problem lösen
Genau deshalb nehmen Julia und ich uns bei jedem Erstgespräch im Fitlab viel Zeit. Wir müssen feststellen: Wo stehst du gerade wirklich? Deinem Körper ist es egal, ob du deinen Stress als „positiv“ framest – die Hormonproduktion bleibt die gleiche.
Bei Klienten mit extrem hohem Stresspegel macht es oft Sinn, das Training anfangs sogar auf 30 Minuten zu reduzieren, um den Körper nicht noch weiter in den Keller zu treiben.
Fühlst du dich ertappt? Wenn du dich in diesen Zeilen wiedererkennst und endlich etwas ändern möchtest, komm bei uns im Heusteigviertel vorbei. Wir beraten dich gerne. Ein Kennenlern-Termin dauert ungefähr eine Stunde und ist vollkommen kostenlos.

Unsere Wohlfühloase im Heusteigviertel für dein Erstgespräch.

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